Aktuelles aus der Auferstehungsgemeinde

Zum Missbrauchsfall in unserer König-Christus-Gemeinde in den 1970er Jahren hat sich Superintendent in Form eines Abkündigungstextes geäußert, der am Sonntag, den 17. Oktober in den Gemeinden des Kirc[...mehr]

Durch eine Pressekonferenz am Montag, den 11. Oktober hat eine Betroffene, zusammen mit unserer Kirchengemeinde und weiteren Akteuren von Kirchenkreis und Landeskirche, die sexualisierte Gewalt publik[...mehr]

Mit neuer Motivation und neuem Konzept lädt der Chor alle Interessierten zwischen 13 und 30 Jahren zu einem Schnuppertermin am Samstag, 16. Oktober ein.[...mehr]

Auch in diesem Jahr lädt der Männerkreis der König-Christus-Gemeinde alle zu ihrem traditionellen Männergottesdienst in die König-Christus-Kirche ein.[...mehr]

Der Ausschuss der Kirchenkreissynode Melle-Georgsmarienhütte lädt in den kommenden Wochen zu einer Veranstaltungsreihe ein. Mit Anmeldemöglichkeit für die Hofbesichtigung.[...mehr]

Am Sonntag, 19. September von 12 bis 15 Uhr gibt es zum letzten Mal den Bücherbasar im Gemeindesaal der Auferstehungsgemeinde in Kloster Oesede. Zugunsten von Hochwassergeschädigten[...mehr]

Unter dem Motto "Bergpredigt trifft Querflöte" gibt es in der Lutherkirche einen besonderen Gottesdienst mit Bärbel Baum und ihrer Querflöte sowie Texten von Pastor i. R. Günter Baum.

Eigentlich wollte am Donnerstag, den 2. September der Partnerschaftsausschuss ein Kirchen(kreis)-Picknick auf dem Platz vor der König-Christus-Kirche zugunsten des Bildungsfonds für Südafrika ausricht[...mehr]

"Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung"[...mehr]

im Haus der kleinen Füße[...mehr]

Über fünf Jahre war Pastor Feisthauer in unseren drei Georgsmarienhütter Gemeinden und im Kirchenkreis aktiv. Am Sonntag, den 18. Juli wurde er offiziell verabschiedet.[...mehr]

Mit über einem Jahr Verspätung konnten am letzten Juni-Wochenende nun rund 50 junge Menschen aus unseren drei Gemeinden konfirmiert werden.[...mehr]

Besorgniserregende Nachrichten erreichen uns derzeit aus unseren Partnergemeinden in Südafrika. So ist besonders die Region KwaZulu-Natal von den Plünderungen und Ausschreitungen betroffen, in denen u[...mehr]

Der Kirchenchor der Apostelgemeinde in Sutthausen lädt alle Sangeslustigen zu einem "Offenen Singen" ein.[...mehr]

Kindertheater "Einmal Sansibar und zurück" am 24.07.21 um 15.00 Uhr[...mehr]

Was der Mensch sät, das wird er auch ernten!

Es war bislang ein wunderbarer Sommer in unserem Land. Gut, manchmal war es ein wenig zu heiß. Und ein bisschen mehr Regen hätte Feld und Garten auch nicht geschadet. Auf jeden Fall haben wir Heizkosten gespart. Das wird nicht mehr lange so bleiben. In wenigen Wochen werden wir unsere Heizungen wieder brauchen. Und das könnte in diesem Jahr schlimm werden. Vor allem könnte es auch für viele sehr teuer werden. Die Energiepreise sind in den letzten Monaten seit dem schrecklichen Krieg in der Ukraine um das drei bis vierfache gestiegen. Dann werden wir in Deutschland und in Europa einen hohen Preis dafür zahlen, dass wir einem Land beistehen, das so brutal überfallen worden ist. Persönlich bin ich davon überzeugt, dass wir als Land diesen Preis zahlen müssen, auch wenn es viele hier bei uns hart treffen könnte. Wir müssen der Ukraine helfen und beistehen. Wie viel mehr haben die Menschen in der Ukraine schon jetzt verloren und zu leiden! Was Präsident Putin und die Herrschenden in Russland mit der Ukraine machen, war schon über Jahre zutiefst verlogen. Jetzt ist daraus ein furchtbares Verbrechen geworden. Für seine Großmachtfantasien überfällt Putin sein Nachbarland wie vorher schon andere Länder. Kinder, Frauen und Männer werden in diesem sinnlosen Krieg getötet, Städte und Dörfer vollkommen zerstört und Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. Putin will die Menschen beherrschen ohne jede Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung. Es ist gut, dass die Länder Europas bislang zusammen mit den USA diesem aggressiven Machtstreben Putins nicht tatenlos zugesehen haben. Mit bisher nicht gekannten Wirtschaftssanktionen gegen Russland und Waffenlieferung an die Ukraine soll Putin zum Einlenken gezwungen werden. Bislang ohne großen Erfolg. Vielmehr werden wir selbst in den kommenden Monaten durch die dramatische Reduzierung der russischen Gaslieferungen die Folgen dieses Krieges für unsere Wirtschaft und unser eigenes Leben zu spüren bekommen.

 

Wie oft denke ich: „Gott, steh uns bei“, wenn ich die Nachrichten höre oder sehe. Wie kommen wir raus aus dieser Krise? Wie kann der sinnlose Krieg endlich beendet werden? Wir schaffen das nur, wenn wir in Gottes Geist denken und handeln. Jesus sagt: „Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden.“ (Mt 5,6) Für mich ist es gerecht, wenn sich ein Land gegen einen brutalen und völkerrechtswidrigen Überfall wehrt und seine Freiheit verteidigt. „Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein“, hatte die Ökumenische Versammlung der Kirchen 1948 als Erfahrung aus dem 2. Weltkrieg proklamiert. Das „soll“ gilt bis heute grundsätzlich und ist für Christ*innen ein Auftrag. Aber das Wort „grundsätzlich“ schließt nicht aus, dass Situationen eintreten können, in denen es das Recht gibt, die Wiederherstellung eines Friedens in Gerechtigkeit mit begrenzter Waffengewalt zu erreichen. Wenn gemordet wird, darf man nicht tatenlos zusehen, sondern muss etwas dagegen tun. Der Staat hat die Aufgabe, den Frieden, das Recht und die Gerechtigkeit mit rechtserhaltender Gewalt wiederherzustellen. Aber es rechtfertigt für mich nicht den Krieg als legitimes Mittel für Konflikte an sich. Andererseits glaube ich fest daran, dass Gott auf der Seite der Gerechten steht. Der Apostel Paulus hat das einmal wunderbar in seinem Brief an die Galater beschrieben: „Täuscht euch nicht! Gott lässt keinen Spott mit sich treiben. Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.“ (Gal 6,7) Darum säen wir und sorgen uns um Gerechtigkeit, so gut es geht und soweit unsere Kräfte dafür ausreichen. Und wir nehmen auch in Kauf, dass wir vielleicht leiden müssen. Das Gerechte muss siegen. Dafür können wir eintreten und Menschen Gutes tun: Schulter an Schulter und Hand in Hand mit den Menschen in der Ukraine und hier bei uns.


Ihr Hannes Meyer-ten Thoren

Superintendent Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte