Aktuelles aus der Auferstehungsgemeinde

... diese Worte würden bestimmt viele von uns im Moment gerne von einem Engel hören.[...mehr]

Anmeldungen zum Heiligabend sind nun nicht mehr möglich. Für die weiteren Gottesdienste in der Weihnachtszeit ist bis zum Vortag noch eine Anmeldung möglich.[...mehr]

Ein ganz besonderen Gottesdienst zum Heiligabend gibt es in diesem Jahr online...[...mehr]

Ein Moment zur Ruhe kommen und sich einlassen auf den Advent (lateinisch adventus - Ankunft). [...mehr]

Nach der aktuellen Handlungsempfehlung der Landeskirche vom 16. Dezember können wir unsere Gottesdienste am Heilig Abend und in der Weihnachtszeit wie geplant feiern.[...mehr]

neue Heimfürsprecherinnen in HAK und PGH starten mit einer tollen Aktion[...mehr]

Entdecke unsere Stadt mal ganz neu auf einem Spaziergang entlang der Adventsfenster vom 5. bis 20. Dezember.[...mehr]

Alle drei Kirchengemeinden öffnen ihre Türen an den Adventswochenenden. Viele engagierte Menschen machen dies möglich und haben sich so einiges überlegt...[...mehr]

Auch in diesem Jahr wollen wir zusammen kleine Geschenke basteln. Natürlich nur in kleinen Gruppen und mit entsprechendem Abstand ...[...mehr]

Die für November geplanten Vortragsveranstaltungen rund um das Thema Vorsorge müssen leider wegen der aktuellen Corona-Lage ausfallen.[...mehr]

Im Diakonie-Gottesdienst am 6. September würdigte Superintendent Hannes Meyer-ten Thoren das Engagment von Ehrenamtlichen in Diakonie und Kirche. Bürgermeister*In aus GMHütte und Bissendorf gratulier[...mehr]

Unsere Partner*innen in Südafrika danken für die Unterstützung durch die zahlreichen Spenden und die Gebeten und den Austausch. Sie berichten über die aktuelle Lage vor Ort.[...mehr]

Nach der "Corona-Pause" findet das Trauercafé zum ersten Mal wieder am Dienstag, 29. September um 19 Uhr in der Klosterdiele in Kloster Oesede statt.[...mehr]

Ein Gottesdienst zum Mitreden gestalten Superintendent Johannes Meyer-ten Thoren und Pastorin i. R. Doris Schmidtke am Sonntag, 6. September um 11 Uhr in/an der Lutherkirche.[...mehr]

Sandra Ludwig erhält Gesamtleitung von Kita und Familienzentrum[...mehr]

Schaut hin

„schaut hin“ – das Leitwort des ökumenischen Kirchentages in Frankfurt klingt nach ...

Als ich schreibe, ist der Kirchentag gerade zu Ende. Ich war nicht dabei, aber das Motto klingt in mir nach. Ich schlage meine Bibel auf: Markus 6,38. Exakt dieselben Worte finde ich nicht, auch nicht in der zweiten Ausgabe. Macht nichts, so ist das mit den unterschiedlichen Übersetzungen der Bibel. Immerhin kenne ich jetzt den Zusammenhang, aus dem das Leitwort kommt: „Speisung der 5.000“ – mehr als 5.000 Menschen (die Frauen und Kinder hatte man nicht mitgezählt, und eigentlich ist es auch egal, wie viele es waren. Es waren sehr, sehr viele) werden nicht fortgeschickt, für mehr als 5.000 Menschen ist genug da. Am Anfang war nicht klar, wie das gehen könnte. Die Jünger hätten die Leute am liebsten einfach nach Hause geschickt: Es ist nicht genug für alle da! Die Aufgabe ist zu groß! Und Jesus? Er sagt, je nach Übersetzung: „Schaut hin“ oder „seht nach“ oder „geht hin und seht“ - hinter keinem dieser Worte steht ein Ausrufungszeichen - mir wird deutlich: diese kleinen Worte bringen Veränderung - „warum?“, frage ich mich. Weil Jesus auf das schaut, was geht? Ich fühle mich ertappt: Wie oft finde ich Argumente dafür, dass etwas nicht geht. Wie oft frustriert mich, dass ich Vieles nicht wie gewohnt machen kann. Ich will nicht sagen, dass eigentlich alles ginge. Manches geht eben nicht, gerade jetzt nicht. Ein „schaut hin“ kann aber den Blick öffnen und wir sehen: Ein Treffen mit anderen über den Bildschirm ist möglich. Ein Spaziergang im Wald macht meinen Kopf frei. Regelmäßige Telefonate schaffen intensive Verbindung. Konfirmation auf der Waldbühne ist möglich. Wir können zum Konficamp fahren, wenn wir die Gruppe teilen. Draußen geht ziemlich viel: Gottesdienst feiern, eine Vorbereitung für den Konfitag … Die Natur, der Garten verändern sich und ich kann mich daran freuen. Der Online-Spieleabend macht großen Spaß. „Schaut hin“ hilft auch dabei aufzudecken, wo Hilfe Not tut, zu erkennen, was nötig ist. „Schaut hin“ ermöglicht, gemeinsam etwas zu bewegen. Kleine Wunder sind das, die etwas verändern in mir und im Zusammensein mit anderen. Dass diese kleinen Wunder unseren Blick weiten, das wünsche ich uns allen.

Ihre und Eure Marie-Luise Knepper