Aktuelles aus der Auferstehungsgemeinde

Tolles Wetter, tolle Stimmung, tolle Organisation[...mehr]

Logo Kirche mit Kindern

Für alle Kinder und ihre Eltern, Großeltern, Paten ... in der König-Christus-Kirche in Georgsmarienhütte.[...mehr]

Die Struktur steht und alle wichtigen Informationen sind nun online[...mehr]

Rund um die Lutherkirche ist schwer was los[...mehr]

Trompete, Posaune oder Tuba lernen Kinder und Jugendliche beim Posaunenchor der König-Christus Gemeinde in Oesede spielen. Ab August proben die kleinen Bläser immer montags von 18.00 - 19.30 Uhr im Ge[...mehr]

Gospelchor Good News sang für die Teilnehmenden des Mitarbeiter-Grillens nachdem die Pästore Würstchen grillten. Zuvor wurde gemeinsam das EM-Spiel im Gemeindehaus geschaut

Am Dienstag vor den Ferien trafen sich rund 130 Aktive aus unseren drei Kirchengemeinden in Georgsmarienhütte. Einmal im Jahr bedanken sich die Hauptamtlichen mit einem Mitarbeiter-Grillen bei den v[...mehr]

17.April 2016 9.30 Uhr[...mehr]

in der Ev.-luth. König-Christus-Kirche Oesede[...mehr]

Schaut hin

„schaut hin“ – das Leitwort des ökumenischen Kirchentages in Frankfurt klingt nach ...

Als ich schreibe, ist der Kirchentag gerade zu Ende. Ich war nicht dabei, aber das Motto klingt in mir nach. Ich schlage meine Bibel auf: Markus 6,38. Exakt dieselben Worte finde ich nicht, auch nicht in der zweiten Ausgabe. Macht nichts, so ist das mit den unterschiedlichen Übersetzungen der Bibel. Immerhin kenne ich jetzt den Zusammenhang, aus dem das Leitwort kommt: „Speisung der 5.000“ – mehr als 5.000 Menschen (die Frauen und Kinder hatte man nicht mitgezählt, und eigentlich ist es auch egal, wie viele es waren. Es waren sehr, sehr viele) werden nicht fortgeschickt, für mehr als 5.000 Menschen ist genug da. Am Anfang war nicht klar, wie das gehen könnte. Die Jünger hätten die Leute am liebsten einfach nach Hause geschickt: Es ist nicht genug für alle da! Die Aufgabe ist zu groß! Und Jesus? Er sagt, je nach Übersetzung: „Schaut hin“ oder „seht nach“ oder „geht hin und seht“ - hinter keinem dieser Worte steht ein Ausrufungszeichen - mir wird deutlich: diese kleinen Worte bringen Veränderung - „warum?“, frage ich mich. Weil Jesus auf das schaut, was geht? Ich fühle mich ertappt: Wie oft finde ich Argumente dafür, dass etwas nicht geht. Wie oft frustriert mich, dass ich Vieles nicht wie gewohnt machen kann. Ich will nicht sagen, dass eigentlich alles ginge. Manches geht eben nicht, gerade jetzt nicht. Ein „schaut hin“ kann aber den Blick öffnen und wir sehen: Ein Treffen mit anderen über den Bildschirm ist möglich. Ein Spaziergang im Wald macht meinen Kopf frei. Regelmäßige Telefonate schaffen intensive Verbindung. Konfirmation auf der Waldbühne ist möglich. Wir können zum Konficamp fahren, wenn wir die Gruppe teilen. Draußen geht ziemlich viel: Gottesdienst feiern, eine Vorbereitung für den Konfitag … Die Natur, der Garten verändern sich und ich kann mich daran freuen. Der Online-Spieleabend macht großen Spaß. „Schaut hin“ hilft auch dabei aufzudecken, wo Hilfe Not tut, zu erkennen, was nötig ist. „Schaut hin“ ermöglicht, gemeinsam etwas zu bewegen. Kleine Wunder sind das, die etwas verändern in mir und im Zusammensein mit anderen. Dass diese kleinen Wunder unseren Blick weiten, das wünsche ich uns allen.

Ihre und Eure Marie-Luise Knepper