Aktuelles aus der Auferstehungsgemeinde

Weltgebetstag Surinam

Gottes Schöpfung ist sehr gut[...mehr]

Filmabend Auferstehungskirche 15.Febr. 19.30 Uhr[...mehr]

Haben Sie Interessen an Ihrer Kirche?Engagieren Sie sich gerne in Ihrer Gemeinde?Können Sie sich vernetzen?Möchten Sie Verwaltungsaufgaben übernehmen?Haben Sie Organisationstalent?Können Sie leidensch[...mehr]

Elias Konzertprojekt

11. Nov. 2017 19Uhr St.-Petri-Kirche Melle, 12. Nov. 2017 17Uhr St. Peter und Paul Georgsmarienhütte[...mehr]

Treffen am 10.10.2017 in Kloster Oesede[...mehr]

Am Freitag, den 13. Oktober um 19.30 Uhr lädt der Gemeindebeirat alle Interessierten zu einem Abend zum Thema Luther und Gutenberg ein. [...mehr]

am 1. Oktober 11 Uhr[...mehr]

Große Resonanz bei der Hüttener Bevölkerung[...mehr]

Dank Spenden sind ehrenamtlich tätige Jugendliche neu eingekleidet[...mehr]

Bildergalerie[...mehr]

am 7. September ab 18 Uhr[...mehr]

Kreisposaunenfest in Bissendorf

Am 9. September 2017 um 19.00 Uhr

Freitag 8. September 16 Uhr[...mehr]

Große Jubiläumsfeier am 01.07.2017[...mehr]

Am 24.August 2017[...mehr]

Echo zwischen den Jahren

Pastor Johannes Feisthauer

Pastor Johannes Feisthauer

Die Zeit zwischen Advent und Neujahr ist eine ganz besondere Zeit. Oft hallen die Ereignisse des vergangenen Jahres hier noch einmal nach. Wie ein Echo zieht all das Erlebte noch einmal vorbei und bringt diese Zeit in besonderer Weise zum Klingen. Manches verstummt vielleicht schnell und verliert sich im klaren Winterwind. Anderes verstärkt sich in der Rückschau, baut sich auf, wie zwischen Bergen, und dröhnt in den Ohren. Der isländische Film „Bergmál“ (auf Englisch „Echo“) von Rúnar Rúnarsson spielt genau in dieser Zeit. In 56 Szenen wirft er einen unkommentierten Blick auf das, was Menschen in den Wochen rund um Weihnachten erleben und bewegt. Ein Gesellschaftsmosaik entsteht. Realistisch und nüchtern, beinahe wie eine Dokumentation: Persönliche Schicksale flackern auf. Jede Szene ist ein kleines, ausdrucksstarkes Fenster in eine ganze Lebensgeschichte. Manchmal höchst dramatisch, dann wieder scheinbar banal, zeigt der Film Menschen in Beziehungen und Nicht-Beziehungen, gesellschaftliche Missstände und Durchbrechungen des Gewöhnlichen. Die Bilder des Films „Echo“ hallen auch bei mir noch nach. Bei den Nordischen Filmtagen in Lübeck – Ende Oktober – durfte ich diesen Film als Mitglied der internationalen kirchlichen Film-Jury (Interfilm) sehen. Am Ende gewann er unseren Filmpreis. „Der Film erinnert daran, dass jeder Mensch Beziehung, Verständnis, Vergebung und Liebe braucht“, schreiben wir zur Begründung. Die Sehnsucht nach diesen Gütern ist in der Zeit zwischen den Jahren vielleicht besonders stark. Erwartungsvoll blicken wir im Advent auf Weihnachten. Erinnerungen werden abgeglichen mit Vorstellungen, Sehnsüchten und Wünschen, wie Weihnachten dieses Jahr werden soll – oder wie auch nicht. Wir suchen unseren Nachthimmel ab nach dem Stern aus der Weihnachtsgeschichte. Wir sehnen uns nach Licht, nach Wärme und erfüllter Zeit. Bilder und Erinnerungen hallen nach. Eine der letzten Szenen im Film „Echo“ spielt im Kreißsaal. Ein Kind wird geboren. Scheinbar beiläufig reiht sich dieses Ereignis in die vielen anderen Szenen des Films ein. Erst im Nachgang – wie ein Echo, das lange nachklingt – wird die eigentliche Größe des Moments ersichtlich. Das Kind im Kreisßsaal wird zu einem Hoffnungsbild inmitten all der anderen menschlichen Alltagsgeschichten, und der Blick auf Weihnachten öffnet sich neu. Ich wünsche Ihnen und uns allen eine schöne und erfüllte Advents- und Weihnachtszeit, Zeiten und Momente, in denen vor allem die positiven Erinnerungen nachklingen und die Hoffnungsbilder unseres Lebens Resonanz bekommen.
Ihr Pastor Johannes Feisthauer