Aktuelles aus der Auferstehungsgemeinde

am Donnerstag, 30.08.2018 um 15.30 Uhr[...mehr]

Bildungsfreunde gesucht[...mehr]

tolles Wetter am 29. Juni 2018 und gute Laune bei Offiziellen und Besuchern[...mehr]

Am 24. Juni waren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der drei evangelischen Kirchengemeinden in Georgsmarienhütte zu einem Mittsommernachtsgrillen eingeladen. Die Hauptamtlichen Stefan Bruhn, Nils [...mehr]

Das Familienzentrum bietet auch im zweiten Halbjahr 2018 eine bunte Vielfalt an Angeboten für Groß und Klein. Informieren Sie sich gerne hier [...mehr]

Sommerkirche [...mehr]

Männerkreis der König-Christus-Gemeinde gestaltet im Juli Andachten auf der Landesgartenschau[...mehr]

Im Mai diesen Jahres wurden unsere drei evangelischen Kirchengemeinden durch Superintendent Meyer-ten Thoren visitiert. Für den Besuch bei der Kommune wurde mit Bürgermeister Ansgar Pohlmann eine Stad[...mehr]

15. Juni 2018 19.30 Uhr St. Mauritius, Dissen und am 16. Juni 2018 15.30 Uhr König-Christus-Kirche Oesede[...mehr]

Mitten im Gemeindehaus der König-Christus-Kirche eröffnet ein Bauarbeiter eine Baustelle. Vollsperrung und Umleitungen sind die Folge. Neben vielen anderen Gestalten sind auch ein Kindergarten und ein[...mehr]

am 20. April 2018 in der Lutherkirche und am 22. April in Glandorf[...mehr]

KG Luther Georgsmarienhütte:  Michaela Conrad Günter Wilde Ulrike Wickel Tina Kraegeloh Susanne Meyer-Wiedenbach Thomas Schleicher   KG  Oesede:Dieter Selige Tanja Bojinski Christoph [...mehr]

Am Sonntag, 4. März werden die Kandidaten für die KV-Wahl im Gottesdienst um 11 Uhr in der König-Christus-Kirche vorgestellt.[...mehr]

Am 11. März 2018 wird gewählt![...mehr]

Am Montag, 19. Februar um 19 Uhr erfahren Sie es beim Infoabend in der LutherHütte.[...mehr]

Echo zwischen den Jahren

Pastor Johannes Feisthauer

Pastor Johannes Feisthauer

Die Zeit zwischen Advent und Neujahr ist eine ganz besondere Zeit. Oft hallen die Ereignisse des vergangenen Jahres hier noch einmal nach. Wie ein Echo zieht all das Erlebte noch einmal vorbei und bringt diese Zeit in besonderer Weise zum Klingen. Manches verstummt vielleicht schnell und verliert sich im klaren Winterwind. Anderes verstärkt sich in der Rückschau, baut sich auf, wie zwischen Bergen, und dröhnt in den Ohren. Der isländische Film „Bergmál“ (auf Englisch „Echo“) von Rúnar Rúnarsson spielt genau in dieser Zeit. In 56 Szenen wirft er einen unkommentierten Blick auf das, was Menschen in den Wochen rund um Weihnachten erleben und bewegt. Ein Gesellschaftsmosaik entsteht. Realistisch und nüchtern, beinahe wie eine Dokumentation: Persönliche Schicksale flackern auf. Jede Szene ist ein kleines, ausdrucksstarkes Fenster in eine ganze Lebensgeschichte. Manchmal höchst dramatisch, dann wieder scheinbar banal, zeigt der Film Menschen in Beziehungen und Nicht-Beziehungen, gesellschaftliche Missstände und Durchbrechungen des Gewöhnlichen. Die Bilder des Films „Echo“ hallen auch bei mir noch nach. Bei den Nordischen Filmtagen in Lübeck – Ende Oktober – durfte ich diesen Film als Mitglied der internationalen kirchlichen Film-Jury (Interfilm) sehen. Am Ende gewann er unseren Filmpreis. „Der Film erinnert daran, dass jeder Mensch Beziehung, Verständnis, Vergebung und Liebe braucht“, schreiben wir zur Begründung. Die Sehnsucht nach diesen Gütern ist in der Zeit zwischen den Jahren vielleicht besonders stark. Erwartungsvoll blicken wir im Advent auf Weihnachten. Erinnerungen werden abgeglichen mit Vorstellungen, Sehnsüchten und Wünschen, wie Weihnachten dieses Jahr werden soll – oder wie auch nicht. Wir suchen unseren Nachthimmel ab nach dem Stern aus der Weihnachtsgeschichte. Wir sehnen uns nach Licht, nach Wärme und erfüllter Zeit. Bilder und Erinnerungen hallen nach. Eine der letzten Szenen im Film „Echo“ spielt im Kreißsaal. Ein Kind wird geboren. Scheinbar beiläufig reiht sich dieses Ereignis in die vielen anderen Szenen des Films ein. Erst im Nachgang – wie ein Echo, das lange nachklingt – wird die eigentliche Größe des Moments ersichtlich. Das Kind im Kreisßsaal wird zu einem Hoffnungsbild inmitten all der anderen menschlichen Alltagsgeschichten, und der Blick auf Weihnachten öffnet sich neu. Ich wünsche Ihnen und uns allen eine schöne und erfüllte Advents- und Weihnachtszeit, Zeiten und Momente, in denen vor allem die positiven Erinnerungen nachklingen und die Hoffnungsbilder unseres Lebens Resonanz bekommen.
Ihr Pastor Johannes Feisthauer